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Freitag, 20. Dezember 2013

Türchen 21 ** Wintersonnenwende **

http://buch-talk.de


Heute ist Wintersonnenwende oder Winteranfang.

Winternacht

Wie ist so herrlich die Winternacht,
Es glänzt der Mond in voller Pracht
Mit den silbernen Sternen am Himmelszelt.

Es zieht der Frost durch Wald und Feld
Und überspinnet jedes Reis
Und alle Halme silberweiß

Er hauchet über dem See und im Nu,
Noch eh` wir`s denken, friert er zu.

So hat der Winter auch unser gedacht
Und über Nacht uns Freude gebracht.
Nun wollen wir auch dem Winter nicht grollen
(Hoffmann von Fallersleben)

Dieser Tag, der auch Thomastag genannt wird, um dem Apostel Thomas zu gedenken, ist der kürzeste Tag des Jahres.  Heute geht zum Beispiel in München die Sonne um 8.03 Uhr auf und um 16.20 Uhr bereits wieder unter (8Std. 17min.), und im Norden Deutschlands geht sie um 8.17 Uhr auf und schon um 15.51 Uhr unter (7 Std. 34min.).

Es ist die dunkelste Zeit des Jahres und kein Wunder, dass sich allerlei Aberglaube damit verbunden hat.  So dachte man früher, dass man in der Thomasnacht in die Zukunft sehen könne, man sollte durch verschiedene Rituale voraussehen, wie der oder die zukünftige Liebste aussähe und in vielen Gegenden begann nun ein 12tägiges Glockengeläut, um die bösen Geister zu vertreiben.
Die Thomasnacht ist eine der drei wichtigsten 'Rauhnächte'.

Im (Neu)Heidentum wird am 21.12. (oder auch am 25.12) das Julfest begangen.  Gefeiert wird die Wiederkehr der Sonne und das Längerwerden der Tage.  Man sieht die Rauhnächte zwischen Wintersonnenwende und Dreizehnttag (Perchtnacht) als eine zwölftägige Friedenszeit, in der die Häuser mit Immergrün geschmückt, Räume geräuchert und der traditionelle Julklotz (in England Yule Log) verbrannt werden.

Ideen, die Wintersonnenwende (als Familie) zu feiern:

- Backt einen Kuchen und verziert ihn mit einer Sonne (Zuckerschrift oder gelb gefärbter Zuckerguss);  jeder steckt eine Kerze auf den Kuchen und darf sich etwas wünschen
- geht auf einen langen Spaziergang, um in die Natur einzutauchen und sich mit ihr zu verbinden (vielleicht morgens wenn die Sonne aufgeht, oder nachmittags, wenn sie bald untergeht)
- dekoriert einen Julklotz mit Tannenzapfen, Schleifen, Beeren und mehr;  einen kleineren vielleicht als Tischdekoration, einen größeren für Kamin oder Ofen oder Lagerfeuer
- Man kann auch einen Julklotz backen;  zum Beispiel so:  Yule Log Recipe
- Jul/Wintersonnenwende ist ein Fest der Wiedergeburt und der zurükkehrenden Fruchtbarkeit:  sät Pflücksalat oder Kresse in kleinen Töpfen oder stellt eure eigenen Sprossen her.
- Zu dieser Zeit geht es nicht nur um Dunkelheit, sondern auch um Licht:  bastelt euch Kerzen für die dunkle Zeit.  Kerzen können ganz leicht aus Wachsplatten gerollt werden.  Oder man schmilzt alte Kerzenreste und gießt neue daraus.


- Kreiert euer ganz eigenes Sonnenwendritual:  Schreibt eine Liste mit Wünschen für die Familie, Freunde oder Kollegen, sagt ein Gebet, singt ein Lied, das euch etwas bedeutet, schreibt ein Gedicht oder erfindet eine Geschichte.  Tauscht kleine (selbstgemachte) Geschenke aus, ladet Freunde zu einem Essen bei Kerzenschein ein oder meditiert in vollkommener Stille.  Seid kreativ!  :-)

Die Frage zu dem heutigen Gewinnspiel lautet:  Was ist ein Julbock?
Zu gewinnen gibt es ein ecojot-Notizbuch:


Schickt Eure Antwort mit dem Betreff "Türchen 21" bis 24.12.2013 um 0 Uhr an kontakt@buch-talk.de . Wichtig: Vergesst in eurer Email nicht die Anschrift, wohin der ecojotter geschickt werden soll, und welches Design ihr gern hättet.

Morgen geht es mit Türchen 22 bei Haneltmania weiter!

Außerdem gibt es bei buch-talk.de heute die Verlosung des vom Transit Verlag gesponserten Marlene Dietrich Album.  Also nicht vergessen!! 



Ich wünsche euch allen noch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014


 

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Adventskalender

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Dieses Jahr vergeht die Zeit so schnell und durch die Vorbereitungen für unseren Weihnachtsmarkt vergesse ich alles andere.  Deshalb hier ganz kurz:


Ich nehme an diesem Adventskalender auch teil.  Am 21. Dezember wird es auf diesem Blog ein Türchen geben.  Also: nicht vergessen vorbeizuschauen!

01. Dez.      beckinsale.de
02. Dez.      dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de
03. Dez.      gerade-gelesen.blogspot.de
04. Dez.      tintenzauber.wordpress.com
05. Dez.      tinyurl.com/petrahartmann
06. Dez.      anja-basteleien.de
07. Dez.      das-lesende-pony.blogspot.de
08. Dez.      lyricsfrommyself.de
09. Dez.      schummerlicht.blogspot.de
10. Dez.      mikkaliest.blogspot.de
11. Dez.      fayesfairytale.de
12. Dez.      lielan-reads.blogspot.de
13. Dez.      merlinsbuecher.blogspot.de
14. Dez.      ichlebeinbuechern.blogspot.de
15. Dez.      schluesselreiz.blogspot.de
16. Dez.      buecherchaos.wordpress.com
17. Dez.      goood-reading.blogspot.de
18. Dez.      wondersbuecherkiste.blogspot.de
19. Dez.      taechl.blogspot.de
20. Dez.      sharonsbuecher.blogspot.de
21. Dez.      songbirdspenandpaper.blogspot.de
22. Dez.      hanelt.blogspot.de
23. Dez.      lottasbuecher.de
24. Dez.      verlagshaus-el-gato.de

Viel Freude beim Türchenöffnen!

Montag, 18. November 2013

Schreibst du Tagebuch?


Nein?  Aber vielleicht hast du Lust damit anzufangen!
Tagebuch schreiben ist nämlich keinesfalls eine verstaubte Angelegenheit, sondern kann sehr viel Spaß machen und Kreativität auf verschiedene Art und Weise in Bewegung bringen.

Als ich 8 Jahre alt war sah ich im Fernsehen einen Film, in dem jemand seine Gefühle in ein kleines Büchlein niederschrieb.  Ich kann mich an keine Einzelheiten erinnern, aber ich weiß noch genau, dass ich von dieser Idee fasziniert war, und mir sofort von meinem Gesparten im Schreibwarenladen gegenüber ein Kladde kaufte - ein kleines gebundenes Büchlein, das mit Stoff bezogen war, in den chinesische Motive eingewebt waren.  Die waren damals gerade 'in'.

Auf diese Weise begann ich damals zu schreiben, und hörte nie mehr auf.  Es folgten unzählige neue Bücher, die mich durch meine gesamte Kindheit und Pubertät bis ins junge Erwachsenenalter begleiteten und in denen ich heute nachstöbern kann, was ich damals tat, dachte und fühlte.  Sehr spannend!

Tagebuch schreiben ist eine tolle Sache, denn selbst wenn man keine aufregenden Erlebnisse zu schildern hat, kann man auch die ganz banalen Dinge zu etwas besonderem machen, indem man sie schriftlich (oder zeichnerisch) festhält.  Denn gerade in den einfachen Momenten liegt etwas einzigartig Schönes, das wir in unserer Alltagshektik übersehen oder oftmals nicht zu schätzen wissen.

Hast Du nun vielleicht doch Lust bekommen, ein Tagebuch zu führen?  Dann habe ich noch ein paar Ideen für Dich:  man kann ein Tagebuch nämlich auf die verschiedenste Art und Weise gestalten!  

Die traditionelle Art und Weise
"Liebes Tagebuch..." so lautet gewöhnlich der erste Satz, der geschrieben wird.  Zuletzt hörte ich ihn in der Serie 'Vampire Diaries' erwähnt, wenn Elena über ihre Begegnungen mit Vampir-Freund Stefan schrieb, oder auch umgekehrt.  Der Tagebuch-Autor schreibt für gewöhnlich über seinen Tag, seine Erlebnisse und seine Gefühle.  Meist sind diese Aufzeichnungen sehr persönlich und geheim.  Die meisten meiner Tagebücher sehen auch so aus, und ergeben wirklich eine schöne Sammlung an autobiographischen Aufzeichnungen, die für meine Kinder vielleicht mal spannend oder auch lustig zu lesen sein werden, manches vielleicht überraschend oder auch schockierend.  Wer weiß?

Das traditionelle Tagebuch ist natürlich in Leder gebunden und ist irgendwie verschließbar.  Aber natürlich kann auch jedes andere Buch oder Heft dafür herhalten.  Wichtig finde ich, dass das Buch für mich selbst etwas ansprechendes hat, denn schließlich werde ich in ihm mein Innerstes festhalten, und es als Gegenstand eines besonderen täglichen Rituals nutzen.  Es soll mein 'bester Freund' sein, dem ich alles anvertrauen kann, der immer bei mir ist, und somit auch durch sein Äußeres meinen speziellen Charakter ausdrücken.

Wie fange ich an?  Ganz einfach.  Schreib einfach drauf los, was heute passiert ist, wie es dir ging, wen du getroffen hast und ob du dir über irgendetwas Wichtiges Gedanken gemacht hast.  Der Rest kommt von ganz allein.  ;-)


Das literarische Tagebuch
Im Grunde kann ein literarisches Tagebuch aussehen, wie ein traditionelles, doch der Unterschied liegt darin, dass der Autor bewusst versucht seine schriftstellerischen Fähigkeiten zu üben und auszubauen.  Es kann also gut sein, dass nur Szenen eines Tages aufgeschrieben werden, oder eine Begebenheit in eine Kurzgeschichte verwandelt wird, dass Orte beschrieben werden oder Gefühle in einem Gedicht Ausdruck finden.  Dies ist eine gute Übung für jeden, der als (amateur) Schriftsteller tätig ist oder tätig werden möchte.  Desweiteren ist so ein literarisches Tagebuch eine gute Quelle für Storyideen oder Beispiele für Szenen oder ganze Geschichten.  Super auch, um mit der Zeit festzustellen, ob man seinen Schreibstil verbessert hat, wo die eigenen Stärke liegen, und wo sich Schwachstellen befinden.

Ein literarisches Tagebuch kann genauso aussehen wie ein traditionelles, es könnte auch ein einfacher Ringblock sein, oder ein kleines Büchlein für schnelle Notizen unterwegs (die Atmosphäre in einem Cafe muss dringend aufgeschrieben werden; dieser sonderbare Typ dort drüben darf nicht verloren gehen und wird rasch skizziert;  ein toller Satz wird aufgeschnappt und findet Platz im Notizbuch!)

Wie fange ich an?  Besorge Dir ein handliches Büchlein oder ein kleines Ringbuch und notiere alles, was dir beschreibungswürdig erscheint.  Vor allem die alltäglichen Dinge sind von Besonderheit: versuche sie in allen Einzelheiten zu beschreiben, und lebendig darzustellen.

  
Das künstlerische Tagebuch
Diese Art von Tagebuch kann sowohl schriftlich + zeichnerisch oder eben nur zeichnerisch geführt werden.  Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.  Ob Belistift, Kohle, Wasserfarben oder Filzstifte zum Einsatz kommen bleibt ganz dem Schreiber - nämlich dir - überlassen.  Am besten man wählt das Medium, das für einen selbst am komfortabelsten ist.  Für mich wären das Bleistift und Fineliner.  Andere nehmen lieber Jaxon-Kreiden, wieder andere Aquarellfarben. 

Für das Tagebuch wäre es sinnvoll nach unliniertem und eher festem Papier Ausschau zu halten.  Wenn man mit Wasserfarben hantiert, dann sollte es lieber direkt ein Aquarell-Ringbuch oder -Block sein, so dass das Papier die Farben aufsaugen kann.  Auch die Größe ist entscheidend.  Bei Skizzen und Zeichnungen kommt man auch mit weniger Platz aus, aber DIN A5 würd ich als Mindestgröße nehmen, so dass sich bequem darin mit Stift oder Pinsel bewegen kann.

Wie fange ich an?   Schreibe eine Anekdote oder ein paar Einzelheiten deines Tages auf und zeichne etwas relevantes dazu.  Illustriere die Seiten mit allem, was du magst und finde deinen eigenen Stil.  Wenn du nicht schreiben magst, dann male ausschließlich.  Wie sah Dein Frühstück heute morgen aus?  Wie war dein Arbeitstag?  Worüber hast du dich heute köstlich amüsiert, geärgert, gewundert?  Was wünscht du dir gerade? 


Ich hoffe, euch schon ein paar Anregungen mit auf den Weg gegeben zu haben.  Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten, ein Tagebuch zu schreiben, aber die folgen das nächste Mal!  :-)

Sonntag, 10. November 2013

Mein erster NaNoWriMo



Dieses Jahr habe ich beschlossen, an diesem verrückten Schreibmonat teilzunehmen.  NaNoWriMo - National Novel Writing Month.  Verrückt?  Na klar!  Wer kommt schon darauf, innerhalb 4 Wochen 50 000 Wörter in die Tastatur zu tippen und zu versuchen, einen ganzen Roman abzuschließen.
Ich jedenfalls nicht.
Auf der anderen Seite könnte es nicht schaden, einmal ein bisschen mehr Tempo vorzulegen.  Denn normalerweise dauert es Monate oder sogar ein ganzes Jahr, bis ich mal ein Projekt abschließe.  Und das ist dann nur der erste Entwurf und keineswegs soweit bearbeitet, dass ich es einem Verlag anbieten könnte.

Da kommt mir so eine Herausforderung wie der NaNoWriMo gerade recht, um herauszufinden, wie schnell ich eigentlich arbeiten könnte, wenn ich mir eine Deadline setze.  Die Wochen vor dem 1. November war ich dann auch schon voller Erwartung und Vorfreude, dachte mir eine grobe Geschichte zum Thema 'Zeitreise' aus, und versuchte skizzenhaft meine Hauptcharaktere zu kreiren.  Ich wurde Mitglied auf der NaNo-Webseite, und las und schrieb auf Facebook mit vielen anderen Schreibwütigen, so dass mir meine Inbox nur so von Antworten überquillte. 

Und dann war er da.  Der erste Tag.  Jetzt hieß es hineinzutauchen in die neue Geschichte, und jede freie Minute meine Tastatur zu bearbeiten, so dass ich mindestens 1600 Wörter am Tag abspeichern konnte.
Zunächst klappte das auch sehr gut.  Der 1.November war ein Freitag, und ich hatte das Wochenende über ein bisschen mehr Zeit, um meine Tagesziele zu erreichen.
Doch danach ging es rapide abwärts.  Ich schrieb nicht nur wenig, sondern garnicht! 
Frust begann sich in mir breit zu machen.  Ich las von anderen, die innerhalb weniger Tage ihr gesamtes Soll erfüllten und über 50 000 Wörter vorweisen konnten, oder wenigsten ihr Tagespensum schafften.
Und ich?  Sollte ich lieber doch aufgeben?

Hier meine Gedanken, warum der NaNo mir zu 'entgleiten' drohte:

Unzureichende Vorbereitung
Ich muss zugeben, dass ich Dinge gern vor mir herschiebe und bis zum letzten Augenblick warte, um sie zu erledigen.  So habe ich auch erst spät begonnen, über meine Romanidee nachzudenken, habe keine schriftlichen Pläne erstellt, sondern nur eine vage Vorstellung in meinem Kopf von dem, was passieren wird.  Meine Charaktere sind nicht ausgereift, ich weiß nur wenig über sie.  Hätte ich mir ein bisschen Mühe gegeben, schon frühzeitig einen schriftlichen Charakterbogen zu erstellen, dann müsste ich meine Protagonisten jetzt nicht erst noch kennenlernen.

Unzureichende Recherchen
Jedes Buch braucht ein gewisses Maß an Recherche, da man nicht über alles Bescheid weiß, und hier und da nun einmal Fragen auftauchen.  Da meine Geschichte zum Teil in der Vergangenheit spielen wird, bzw. einer meiner Hauptcharaktere aus dem Jahr 1813 kommt, sollte ich auch einiges über seine Zeit wissen.  Da wären die Kleidung, Sprache und Umgangsformen, die damals ganz anders waren als heute, aber auch politische Geschehnisse haben großen Einfluss auf die Menschen, und formen ihren Charakter und ihre Handlungsweise.  Ich hate mir zwar  aus der Bibliothek ein paar relevante Geschichtsbücher ausgeliehen und ein bisschen gestöbert, aber es war definitv zu wenig, und so muss ich jetzt während des Schreibens auch immer wieder nachschlagen oder im Internet recherchieren, damit die Handlung in meiner Geschichte nicht ins Stocken gerät.

Schlechte Organisation
In letzter Zeit haben sich verschiedene Projekte angesammelt, die ich noch beenden musste.  Da waren Kunden, die auf Waren warteten.  Arbeiten, die hier zu Hause erledigt werden mussten.  Und so schob ich aus Zeitmangel das Schreiben immer wieder auf.  Es wäre besser gewesen, VOR dem NaNo schon all die Dinge zu erledigen, die erledigt werden mussten, und mir unweigerlich später Zeit stehlen würden. 

Schaffen eines Zeitfensters
Während der ersten Woche habe ich zwar immer dran gedacht zu schreiben, habe es schließlich aber nicht getan, weil ich ... aufräumen, Telefonate führen, arbeiten, kochen, Leute treffen, (fill in the blank) ...musste, und mir kein konkretes Zeitfenster (ich schreibe jeden Tag zwischen 19 - 20 Uhr; ich schreibe 1 Stunde, wenn die Kinder das Haus verlassen haben;  ich schreibe morgens, mittags, abends 15 Minuten im Sprint; etc.) geschaffen hatte, an das ich mich halten konnte. 

Diese vier Punkte haben es mir unmöglich gemacht, in der ersten Woche etwas aufs Papier bzw. auf den Bildschirm zu bekommen. - Mal abgesehen davon, dass ich auch ein paar Tage krank war. 
Aber noch ist ja nichts verloren.  ;-)  Und da ich diesen, meinen ersten NaNo, als Möglichkeit sehe, mich weiterzuentwickeln und als Schriftsteller zu wachsen, versuche ich mal nicht, in Panik zu geraten.
Ich bleibe dabei, auch wenn ich am Ende im Hinblick auf meine Wortwahl nicht gewinnen werde - so lange ich etwas dazulerne und mit anderen netten Schreiberlingen Kontakte knüpfe und versuche, mein Bestes zu geben, habe ich in meinen Augen sowieso gewonnen.


Montag, 15. Juli 2013

Montags-Zitat

"Deliver me from writers who say that the way they live doesn't matter.  I'm not sure a bad person can write a good book.  If art doesn't make us better, then what on earth is it for?"  Alice Walker

Sonntag, 23. Juni 2013

"Ein Roman in einem Jahr" - Buchempfehlung


"Ein Roman in einem Jahr" von Louise Doughty.

Ursprünglich waren die 52 "Kapitel" dieses Buches als Kolumne im "Online Daily Telegraph" erschienen, um einmal wöchentlich Leser dazu zu motivieren und inspirieren, an ihrem ersten Buch weiterzuarbeiten.  Die Reaktion auf Doughtys Artikel war so großartig, dass sie schließlich alle 52 Beiträge zusammenfasste, und als Ratgeber für angehende Autoren herausbrachte.

Doughty bietet in ihrem Buch einen groben Überblick darüber, wie man einen Roman beginnt und allmählich die Einzelteile zu einem Ganzen zusammenfügt; dazu gibt es immer wieder Schreibübungen und Anregungen, Tipps und Anekdoten über ihr eigenes Leben als Schriftstellerin zu lesen.
Im Großen und Ganzen eine hilfreiche 'Anleitung', wie man es machen könnte - aber nicht machen muss.  Einer von vielen Wegen, die schließlich zum Werk Roman führen.  Für Anfänger ganz sicher eine große Hilfe, den ersten Schritt zu wagen und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie man vom ersten Satz zum ersten Kapitel gelangt, Material sammelt und die Kreativität zum Fließen bringt.
Für fortgeschrittene Schreiberlinge allerdings nicht wirklich geeignet, auch wenn das Buch nett zu lesen ist, und sicher auch hier und da für erfahrenere Amateur-Schriftsteller etwas aufzeigt, von dem man noch nicht wusste bzw. was man noch nicht ausprobiert hat.

Das Buch lässt sich zügig durchlesen, ist unterhaltsam geschrieben, meiner Meinung nach aber etwas zu teuer, für das, was es hergibt.
Trotzdem möchte ich es empfehlen - für alle, die gerade mit dem Gedanken spielen, ein Buch zu schreiben oder auch schon begonnen haben, und ein paar auflockernde Ideen und Übungen brauchen können, um die kreativen Muskeln zu trainieren.

Viel Spaß beim Lesen,
Eure Sarah

Samstag, 22. Juni 2013

Something new!

...just checking out things.  Does it look good?  And what am I going to write on this Blog??  Questions!